Tauchausfahrt am 10.06.2018 an den Linkenheimer See bei Karlsruhe

Und wieder war es soweit, ab ging es zur Juni-Tauchausfahrt an den Linkenheimer See.Treffpunkt wie üblich bei der Otra um 08:00 Uhr und auf ging es zur Autobahn Richtung Karlsruhe. Dank Navi haben wir das Streitköpfle auch gut gefunden und waren gottseidank so zeitig da, dass man noch einen Platz unter ein paar Bäumen ergattern konnte. Es versprach ein sehr heißer Tag zu werden.Carsten hatte sein Sonnensegel mit dabei, dass gleich noch fachmännisch aufgespannt wurde.

Die Gruppen wurden eingeteilt, Briefings durchgeführt, schnell angezogen und dann ab ins Wasser. Die Sicht war mäßig, nur diejenigen die um die Insel herumgetaucht sind meinten, dort wäre sie um einiges besser gewesen. Macht nichts, auch bei kruscheliger Sicht (seht ihr ja an den Bildern) hat man einiges zu sehen bekommen. Große Graskarpfen, die sich beim Fressen nicht aus der Ruhe bringen ließen, Streifenbarsche auch im Familienverband, Krebse, Muscheln und vor allen Dingen jede Menge Ochsenfroschkaulquappen.

Hier kann man wirklich erschreckt sein über das Ausmaß wie sich diese über 20 cm großen Kaulquappen vermehren und den See bevölkern und leer fressen. Sie sind aus Amerika eingeschleppt und haben hier in Europa keine natürlichen Feinde. Wenn diese Kaulquappen ausgewachsen sind werden es Frösche von bis zu 20 cm Größe und diese seien unter Wasser bis zu 17 km/h unterwegs, können an Land bis zu 2 Meter weit springen. Das ist bestimmt eine Begegnung der anderen Art….

Nach einer Pause, in der wir alle ordentlich von der Sonne verwöhnt wurden, machte man sich fertig zum 2. Tauchgang. Jetzt war die Sicht im Uferbereich noch schlechter, durch die vielen Taucher die mit uns am See waren. Eine Gruppe ist wieder um die Insel getaucht und hatte das Glück einen großen Hecht zu entdecken, die anderen haben sich an den großen Graskarpfen erfreut.Der See war jetzt überfüllt mit Badegästen, die dass heiße sonnige Wetter ausgenutzt haben. Ist ja in Karlsruhe kein Problem, mit dem Fahrrad mal kurz an einen Badesee zu fahren. Nachdem bei uns alles wieder in die Autos verstaut war, ging es noch vor zum Kiosk – für die einen zum Dekobier, für die anderen zum Eis schlecken.

Bei der Heimfahrt bewunderten wir im Raum Plochingen die tollen Regenbogen und wunderten uns über die nasse Fahrbahn, obwohl die Sonne doch schien. Wir haben von dem Gewitter nichts mitbekommen – nachher haben wir noch im Internet nachgeschaut. Es hat dann in Karlsruhe ganz schön gekachelt – also haben wir alles richtig gemacht und sind rechtzeitig nach Hause gefahren.