Kroatienausfahrt 2019

25 Seepferdle mit Angehörigen nahmen an der 2-jährig stattfindenden Ausfahrt zur Sv. Marina in Kroatien teil. Übernachtet wurde auf dem Campingplatz, in Zelten oder Wohnwagen und Mobile Homes. Einige kamen auch in Ferienwohnungen unter.

Getaucht wurde direkt vom Campingplatz. Die Pressluftversorgung war dank der auf dem Campingplatz gelegenen VDST-Tauchbasis Scuba-Center kein Problem.

Mit dabei waren auch die Tauchanfänger Judith, Tim und Oliver, die mit Ausbildungsleiter und Tauchlehrer Carsten hier ihre Ausbildung zum ersten CMAS-Stern fortsetzen und abschließen konnten. Einige Silber-und Goldanwärter hatten auch die Möglichkeit, Abnahmen zur Erlangung der nächsten Stufe zu absolvieren.

Die meisten Tauchgänge begannen und endeten in der sogenannten Hundebucht, die zwar nur über eine Treppe zu erreichen war, aber dann optimale Bedingungen zum Anziehen und ins Wasser zu gehen bot. Von hier aus konnte in zwei Richtungen getaucht werden. Von der Hundebucht ging es rechts am Riff entlang zum“ Abwasserrohr“ wo die Ziege auf 13 m und die Kuh auf 20 m (beide natürlich aus Kunststoff) auf uns wartete. Über die Sandfläche ging es dann zu einem Bootswrack, in dem allein die sanitäre Anlage noch funktionsfähig zu sein schien. Weiter ging es dann zur Madonnenfigur auf 13 m . Weiter am Riff entlang konnte man dann rund um die Halbinsel tauchen. Die Ebene vor der Tauchbasis bot die Möglichkeit langsam auszutauchen.

Rechts konnte man die Tiefe bis 54 m ausloten (40 m sind genug!) und auf dem Plateau vor den Mobilehomes auf 6 m austauchen. Hier gab es ausgedehnte Seegraswiesen mit zahlreichen Fischschwärmen.

Ein Highlight für Zweistern-Taucher aufwärts war sicher die Ausfahrt der Tauchbasis zur Lina. Der 1912 gesunkene 80 m lange Holzfrachter liegt senkrecht zur Küste der Insel Cres. Der Bug befindet sich auf ca. 28 m, die Schraube auf 54 m. Nach dem Besuch der Lina gab es die Möglichkeit an der Küste bei einigen kleinen Höhlen mit zahlreichem Bewuchs den Stickstoff loszuwerden.

Auch sehr interessant war die Fahrt mit dem Schalauchboot, das die Familie Endriss/Rosenberger mitgebracht hatte. Mit einem Affenzahn konnten wir damit über das Wasser brettern. Das ermöglichte ein Eisessen in Rabac über den kurzen Weg….

Abends saß man dann in wechselnden Konstellationen bei Getränken und Snacks zusammen um den Tag Revue passieren zu lassen oder Pläne für den nächsten Tag zu schmieden.
Nach 4 Tagen war es dann soweit: Judith, Tim und Oliver konnten die Ausbildung zum DTSA Bronze abschließen. Abends wurden dann die Tauchpässe und vorläufige Brevetbescheinigungen von Carsten und Detlev überreicht.

Einige Male wurde die Gelegenheit genutzt , die heimische Küche zu probieren. Das Restaurant Marino lag dazu ideal vor den Toren des Campingplatzes. Auch wurde einmal im benachbarten Rabac in einem Fischrestaurant gespeist. Nach dem Essen dort wurde noch der Markt am Hafen besucht, der mit Musik und einigen Verkaufsständen fast Volksfestcharakter hatte.

Auch vor dem Campingplatz war der Anlaufpunkt, wenn es darum ging, ein leckeres Eis zum Nachtisch zu genießen. Die Portionen waren großzügig bemessen und sehr lecker.

Wettertechnisch gab es bei unserem Aufenthalt nicht zu beanstanden. Die Sonne schien konstant und von einer Regennacht abgesehen blieb es von oben her trocken. Die Temperaturen lagen am Tag meistens über 30 Grad. Beim meistens blasenden Seewind war dies aber erträglich. Für Abkühlung neben dem Meer sorgte auch der neben der Strandbar befindliche Süßwasserpool sowie die Strandbar selber. Hier konnten man Abends bei Cocktails zusammenhocken und den Mondaufgang genießen. Für die Nichttauchern bot es sich an, soweit es die Hitze zuließ, Wanderungen zu unternehmen oder auch die umliegenden Städte zu besichtigen. Besonders die Altstadt von Labin war sehr sehenswert. Eingkauft wurde vor Ort in kleinen Läden. Für Großeinkäufen boten sich Lidl, Spar und Konsum in Labin an.

Die Bewohner der Mobilhomes hatten die Gelegenheit, so sie freie Sicht aufs Meer hatten Delfine aus dem Wasser springen zu sehen. Nach und nach mussten die Teilnehmer die Heimreise antreten. Aber der Wunsch, in zwei Jahren zur Sv. Marina zurückzukehren ist bei den meisten Tauchern vorhanden.

Ein herzliches Dankeschön gilt vor allem Carsten, der seinen Jahresurlaub einsetzte gleichfalls Thomas und Peter die ihn bei den Ausbildungtauchgängen unterstützten und Dagmar, die die Verwaltung der Füllmarken auf sich nahm. einen entsprechend guten Preis aushandeln konnte . Bei rund 100 Tauchtagen und über 100 Flaschenfüllungen mit Pressluft und Nitrox konnte sie einen entsprechend guten Preis aushandeln.

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