Blindsee-Wochenende ohne Bergfeuer

Am vergangenen Woche hieß es wieder: Auf zum Blindsee!
Udo hatte dieses Wochenende organisiert, Anfahrt war am
Freitag. Das Wetter war eher durchwachsen. Bei unserer
Ankunft gab Hotelchefin Dagmar Luttinger gleich bekannt,
dass das alljährliche Bergfeuer für den Samstag wegen der
Witterung abgesagt werden musste. Das war zwar schade,
aber es gab noch genügend andere Höhepunkte.

Am Freitagabend fuhr uns ein Taxi und Siggi, Gatte von Chefin
Dagmar nach Ehrwald zu den Holzerstuben. Dort erfreuten wir
uns am schon beinahe traditionellen Haxenessen. Natürlich gab
es auch andere gute Speisen und hervorragende Desserts.
Beim Warten auf das Taxi gesellte sich ein Fuchs zu uns, der
offenbar mit dem Stadtleben bestens vertraut war.
Der Abend klang im Aufenthaltsraum unserer Unterkunft aus.

Am nächsten Morgen brachen wir nach dem Frühstück auf.
D er Blindsee wartete. Udo hatte bereits die Tauchgenehmigungen
besorgt und so konnten wir uns bald in die Tiefe begeben.
Das Wasser war trotz Regens überraschend klar. Die Baumstämme
gaben eine schöne Kulisse zum Tauchgang. Nach zwei Tauchgängen
durchgefroren, wartete dann am Nachmittag Sauna, Wärmekammer
und warme Duschen auf die Taucher.

Am Abend hatte Dagmar dann den Grillabend vorbereitet. Neben einem
reichhaltigen Salatbuffett waren Dagmar und ihr Siggi mit Grillen von
Fleisch, Wurst, Gemüse und Obst beschäftigt. Die Kapazitäten wurden
von uns reichlich ausgeschöpft.

Am Sonntag morgen wurde dann ausgecheckt.
Nach der Verabschiedung von Luttingers ging es nochmal an den See.
Bei dieser Gelegenheit konnte Ariane Hering gleich ihr DTSA Bronze in
Empfang nehmen.
Danach folgte die unvermeidliche Tauchertaufe für die neue Sterninhaberin.
Bei der Gelegenheit fiel auf, dass unser Tauchlehrer Jojo für seinen TL1 noch
nicht getauft war.
Daher durfte er sich nach Ariane auf den Taufstuhl setzen und Sabine und
Carsten und Udo vollzogen an ihm das verschärfte TL-Ritual an JoJo, der sich
danach zur Reinigung todesmutig in den kalten Bergsee stürzte.

Nachdem wieder alles trockengelegt war, ging es an die Heimreise.
In der Hoffnung, dass wir mal besseres Wetter erwischen und das
Bergfeuer miterleben können, freuen wir uns auf das nächste Mal im Alpspitz.

Ein dickes Dankeschön an Udo für die Organisation.

Detlev

 

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